Im Fokus: Förderung der Sprachen und grenzüberschreitender Arbeitsmarkt

Begrüßung

Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten Rheins zusammenzubringen und den negativen Grenzeffekt zu überwinden, dies ist das Ziel der Partner im Eurodistrict.
Die Förderung der Sprachkompetenz, insbesondere bei jungen Menschen, ist dabei ein ganz zentrales Anliegen. Um dieses Ziel zu erreichen hat der Eurodistrict ein grenzüberschreitendes Schulprojekt initiiert, welches inhaltlich im Kontext des von der UNESCO ausgerufenen “Internationalen Jahrs des Bodens” 2015 stehen wird.
Deutsche und französische Schülerinnen und Schüler sollen gemeinsam Umwelt- und Naturthemen bearbeiten und dabei den Oberrhein als eine ökologische Einheit ohne Grenze erfahren. Sie sollen die Sprache des Nachbarn als lebendiges Mittel zur Kommunikation begreifen und darüber ihre Sprachfertigkeiten verbessern.
Konkret werden Dritt- und Viertklässler/-innen unter dem Motto “Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk” in ihrer Muttersprache oder in der Fremdsprache, getrennt oder gemeinsam ein zuvor ausgewähltes Thema erarbeiten.

Ein weiteres aktuelles Thema ist der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt. Hier hat der Eurodistrict zunächst Kontakte zwischen den Akteuren der Arbeitsvermittlung vermittelt. Mittlerweile arbeiten die für Arbeitsvermittlung und Ausbildung zuständigen Agentur des Pays de la région mulhousienne und die Agentur für Arbeit Freiburg sehr gut zusammen.
Ziel ist es, den Zugang zu Arbeits- und Ausbildungsplätzen über die Grenze hinweg zu verbesssern, indem man die Akteure auf beiden Seiten des Rheins zusammenbringt und die Information über die Möglichkeiten der Ausbildung und der Erwerbstätigkeit im jeweils anderen Land für Schul- und Studienabgänger/innen und andere
Interessierte zu verstärken.

Jean Rottner Maire de Mulhouse
Präsident des Eurodistricts Region Freiburg / Centre et Sud Alsace, Januar 2015 bis Dezember 2017